Microsoft hat es jetzt nach eigenen Angaben geschafft, den Staatstrojaner FinFisher zu knacken. Eine gründliche Analyse erlaubte es dem Unternehmen, neue Techniken zu entwickeln, mit deren Hilfe die Sicherheitsprodukte des Softwareherstellers wie Office 365 Advanced Threat Protection und Windows Defender Advanced Threat Protection die auch von deutschen Behörden eingesetzte Schadsoftware erkennen und die Nutzer von Windows und Office davor schützen können.
Details zum Staatstrojaner FinFisher
Der Staatstrojaner FinFisher wurde von der britisch-deutschen Gamma Group entwickelt, die diese Überwachungssoftware hauptsächlich an Strafverfolgungsbehörden weltweit verkauft.
FinFisher ist ein Trojaner, der diverse fortschrittliche Techniken nutzt, um einer Erkennung durch Sicherheitsprogramme oder Analysen zu entgehen. Laut Microsoft stellt FinFisher wegen dieser Schutzmaßnahmen eine ganz neue Kategorie von Malware dar.
Die Entwickler des Staatstrojaners FinFisher hätten einen sehr hohen Aufwand betrieben, um weitestmöglich sicherzustellen, dass das Schadprogramm weder entdeckt noch analysiert wird. Eine detailliertere Beschreibung der Möglichkeiten und Fähigkeiten des Spionagewerkzeugs finden Sie unter anderem bei ZDNet.